07.09.2010 Newsletter
Cattenom non merci!
SPD Rheinland-Pfalz und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN rufen auf zur Beteiligung an der Demonstration am 18.9. gegen das Atomkraftwerk Cattenom.
Zur Demonstration am Samstag, 18. September 2010, gegen das Atomkraftwerk in Cattenom erklären Heike Raab, Generalsekretärin der SPD Rheinland-Pfalz, Eveline Lemke und Daniel Köbler, LandesvorstandssprecherInnen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz:
Die SPD Rheinland-Pfalz und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Rheinland-Pfalz rufen gemeinsam mit zahlreichen weiteren Initiativen und Verbänden alle Bürgerinnen und Bürger in Rheinland-Pfalz zur Beteiligung an der Demonstration gegen das störanfällige Atomkraftwerk in Cattenom (Frankreich) auf.
"Die jetzt beschlossene Laufzeitverlängerung ist nichts anderes als offene Interessenspolitik für die vier großen Energiekonzerne und richtet sich gegen den auf einer breiten gesellschaftlichen Basis stehenden Atomausstieg von Rot-Grün. Merkel hat sich dem Druck der Atomwirtschaft gebeugt und ignoriert die berechtigten Ängste der Menschen. Das Resultat ruft unseren Widerstand hervor. Denn wir sehen keine Entwicklung bei den Sicherheitsstandards und vermissen eine Antwort auf die Frage nach der Endlagerung. Die Chance auf die Energiewende wird verpasst. Die SPD wird sich in Rheinland-Pfalz und im Bund gegen diese rückwärtsgewandte Politik stemmen. Notfalls mit einer Klage, sollte Merkel den Bundesrat außen vor lassen wollen.
Am 18. September rufen wir gemeinsam zum Protest auf: Merkels Atomlobbypolitik geht an den Menschen vorbei ", unterstreicht Heike Raab.
"Mit der Verlängerung der Laufzeiten selbst für die Schrottmeiler in Deutschland hat die schwarz-gelbe Bundesregierung klar gemacht, dass die Profite der Energiekonzerne ihnen wichtiger sind als die Sicherheit der Menschen.
Die Bedrohung durch einen Störfall macht an den Landesgrenzen von Rheinland-Pfalz nicht halt. Deshalb wollen wir grenzüberschreitend auf die atomare Gefahr durch Schrottreaktoren wie dem in Cattenom hinweisen. Gemeinsam mit Menschen aus Rheinland-Pfalz, dem Saarland, Luxemburg und Frankreich werden wir am 18. September ein kraftvolles Zeichen setzen. Damit machen wir auch der schwarz-gelben Bundesregierung klar, dass sie bei ihrer energiepolitischen Rolle rückwärts die Menschen nicht auf ihrer Seite hat", erklären Eveline Lemke und Daniel Köbler.
Impressum:
(V.i.S.d.P)
Heike Raab, MdL
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