02.09.2010 Newsletter
Raab: Guten Morgen, Herr Rosenbauer!
Die SPD-Generalsekretärin Heike Raab zur heutigen Pressemitteilung von CDU-Generalsekretär Josef Rosenbauer:
"Leider versteht die CDU von Online-Kampagnen offenbar so wenig wie Herr Rosenbauer von gelungenen Metaphern in Pressemitteilungen.
Wie viele Praktikanten haben in der CDU-Zentrale wohl bei Google immer und immer wieder geklickt, um im August herauszufinden, dass die SPD dort bereits im März Werbung für ihren Internetauftritt geschaltet hat?
Werbeanzeigen bei der Google-Suchmaschine als "umstritten" zu bezeichnen ist mehr als hinterwäldlerisch, gibt es doch kaum ein Unternehmen, dass die Google-Suchmaschine nicht für Werbeanzeigen nutzt. Das dies heute zum Standartmarketing gehört, ist bei Herrn Rosenbauer wohl nicht angekommen.
In Sachen Google-Dienste leistet die SPD der CDU aber gerne Hilfestellung: Google ist ein amerikanischer Großkonzern, der verschiedene Dienste anbietet – unter anderem Street View, Maps, Earth, Mail und auch AdWords. Einen Dienst davon kritisch zu hinterfragen bedeutet noch lange nicht, alle anderen zu meiden. Das scheint aber auch der CDU bewusst: Die Suchmaschine scheint ja hinlänglich bekannt und genutzt zu werden, sonst wäre man ja kaum auf die Anzeige der SPD gestoßen.
Im Übrigen: Die SPD hat eine neue Anzeige bei Google geschaltet – es bleibt spannend, wie lange es dauert, bis die CDU herausfindet, welche das ist."
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