21.03.2011 Zusammenarbeit...

Zusammenarbeit begründet „neue Tradition“

Arbeiter-Samariterbund (ASB), Arbeiterwohlfahrt (AWO), die Naturfreunde und die SPD wollen erstmals auf Landesebene ein gemeinsames Jugendprojekt realisieren. „Dieses Pilotprojekt hat exemplarischen Charakter und wird die Zusammenarbeit der vier großen Organisationen in Rheinland-Pfalz unterstreichen“, so Rolf Mantowski, Büroleiter der Friedrich-Ebert-Stiftung in Rheinland-Pfalz, der die Zusammenarbeit zwischen den Organisationen koordiniert.

Bei dem Pilotprojekt, das zuerst in Worms stattfindet und in andere Kommunen übertragen werden soll, werden Streitschlichterinnen und Streitschlichter aus Wormser Schulen zu einem gemeinsamen Wochenende eingeladen. Dies soll die Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement der Schülerinnen und Schüler symbolisieren, aber auch Motivation sein. So sollen die Jugendlichen am Ende des Wochenendes ein Zertifikat in Händen halten, das ihnen ihr bürgerschaftliches Engagement bescheinigt und bei Bewerbungen im Arbeitsleben behilflich ist.

Schirmherr und Unterstützer des Projektes in Worms ist Oberbürgermeister Michael Kissel. „Dass sich die Kinder und Jugendlichen an den Schulen für andere einsetzen, verdient unsere besondere Anerkennung. Wir möchten mit diesem Wochenende Danke sagen und die Jugendlichen mit einem abwechslungsreichen Programm motivieren, sich auch weiter für andere einzusetzen“, so Kissel.

ASB, AWO, Naturfreunde und SPD haben gemeinsame Wurzeln: Die Arbeiterbewegung. Historisch und inhaltlich stehen sich die Organisationen nahe, trotzdem sind sie für sich selbstständige Organisationen. „Wir freuen uns, dass wir mit dem gemeinsamen Projekt in Worms eine neue Tradition begehen. Zukünftig wollen wir stärker kooperieren und damit auch zeigen, dass wir für gemeinsame Ziele kämpfen: Soziale Gerechtigkeit und Solidarität“, so Oswald Fechner, ASB-Landesvorsitzender, Rudi Klug, stellvertretender Landesvorsitzender der Naturfreunde, Stephan Wilhelm, SPD-Landesgeschäftsführer, sowie die Geschäftsführer der beiden AWO-Bezirke in Rheinland-Pfalz, Winfried Bauer und Hans-Werner Kienitz.

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