28.01.2009 Presse Senioren

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Zum ersten Mal tagte die Arbeitsgemeinschaft „60 plus“ der SPD unter Leitung von Brunhilde Eiler in der Thress´schen Mühle, dem Jugendzentrum der Stadt Bad Kreuznach.

Sie musste einen Ortswechsel vornehmen, nachdem das Volkschorheim in der Klappergasse seine Tore endgültig geschlossen hatte. Die neue Örtlichkeit ist laut Brunhilde Eiler mit Bedacht gewählt, da das Nachbarhaus in der Mühlenstraße beim damaligen Grunderwerb mit erworben worden war. Der Stadtverbandsvorsitzende Carsten Pörksen, der die Senioren in der Mühle begrüßte, erinnerte daran, dass das Nebengebäude ausdrücklich in der Absicht mit erworben worden sei, um dort ein Haus der Senioren einzurichten. Er erinnere sich noch sehr genau an die damaligen Verhandlungen, da er zu der Zeit im Stadtrat gewesen sei. Leider seien die Versuche, das Ziel in die Tat umzustzen, bisher an der fehlenden Bereitschaft der CDU zur Unterstützung gescheitert. Deshalb werde er, Pörksen, sich verstärkt mit den ihm zur Verfügung stehenden Mitteln gemeinsam mit der Bürgermeisterin Martina Hassel und der SPD-Fraktion dafür einsetzen, dass die Senioren in Bad Kreuznach eine eigene Bleibe bekommen, die vielfältig genutzt werden könne.

In der Kommunalpolitik, so Pörksen, vor den Senioren, brauche man zwar einen langen Atem, aber 10 Jahre seien mehr als genug für die Umsetzung eines Projekts wie das „Haus für Senioren“. Sollte deshalb auch der Haushalt der Stadt für 2009 das Projekt nicht enthalten, biete sich das Konjunkturprogramm II der Bundesregierung geradezu an. Das „Haus für Senioren“ wäre zusätzlich, dazu eine wichtige Infrastrukturmaßnahme in der Stadt generationsübergreifend und biete dazu als Sanierungsmaßnahme dem Ziel des Programms entsprechend eine breite Palette der Beschäftigung.

Die Senioren würden, erklärte Brunhilde Eiler, die Mühle als Durchgangsquartier nutzen und unermüdlich auf den Ausbau des Nachbarhauses als Senioreneinrichtung drängen. Abspeisen lassen werde man sich nicht mehr.