15.06.2010 Presse KH - BME
Presseerklärung
Presse „Bad Kreuznach – Bad Münster a.St./Ebernburg“
„Die SPD-Stadtratsfraktion begrüßt ausdrücklich die Stärkung des Salinentals als Bindeglied zwischen den beiden Städten Bad Münster a. St./Ebernburg und Bad Kreuznach“, erklärte der SPD-Fraktionsvorsitzende Carsten Pörksen nach der gemeinsamen Informationsveranstaltung der beiden Stadträte.
Das einmalige Freiluftinhalatorium kann auch aus Sicht der SPD-Fraktion weiterentwickelt werden mit dem Ziel, die Angebote für Gesundheits- Wellness- und Sportinteressierte auszuweiten. Auch sei es durchaus richtig, unsinnige bzw. überflüssige Hürden wie Lattenzäune, Abgrenzungen, sonstige Hindernisse zu beseitigen, soweit sie nicht aus Sicherheitsgründen errichtet worden sind. Der Blick „von außen“ helfe da durchaus. Viele der unterbreiteten Vorschläge wie z.B. ein Weg entlang der Nahe vorbei am Schwimmbad werden von der SPD-Fraktion ausdrücklich unterstützt, so Pörksen, da so das „Erleben“ der Nahe im Salinental durchgängig ermöglicht werde. Gleiches gelte für Stege und Bohlenwege. Besonders wichtig sei ein durchgängig beleuchteter Fußweg zwischen den beiden Städten.
Keine Zustimmung seitens der Fraktion erfahre dagegen die offensichtlich immer noch vertretene Vorstellung, die Sportplätze aus dem Salinental zu entfernen. „Die SPD-Fraktion verbindet mit diesen Plätzen, die bundesweit gelobt, ja begeistert besucht werden, Sportgeschichte der Stadt, so z.B. hinsichtlich des Hockeysports, die niemand aufgeben darf“, beschreibt Pörksen die Auffassung der SPD. Es mache auch gar keinen Sinn, da das Salinental gerade von den Aktivitäten auf diesen Plätzen lebe, gleiches gelte für das Freibad. Woche für Woche führen jung wie alt ihren Sport in diesem Tal aus, das solle so bleiben. Sicherlich sei die Parksituation an manchen Wochenenden sehr problematisch, zumal Autofahrer beim Parken wenig Rücksicht auf das herrliche Salinental nähmen, eine „Verbannung“ des Autoverkehrs sei aber weder sinnvoll noch realistisch, zumal es sich um eine Bundesstraße handelt.
Ein völlig kontraproduktiver Beitrag sei in diesem Zusammenhang die Ost-West-Trasse, da sie statt weniger Verkehr noch mehr Verkehr in das Salinental ziehen werde, stellt Pörksen fest. Deshalb werde sich die SPD-Fraktion mit allen ihren zur Verfügung stehenden Mitteln gegen die Verwirklichung dieser unbezahlbaren und verkehrspolitische überflüssige Maßnahme stellen. „Weder die Stadt Bad Kreuznach noch die Stadt Bad Münster a. St./Ebernburg brauchen diese Trasse, sie ist ein Störfaktor, da sie zu mehr Verkehr führt“, mein Pörksen abschließend.