10.06.2010 Presse Bretzenheim RNN
Presseerklärung
Auf sein Schreiben an den Rhein-Nahe Naheverkehrsbund (RNN) wegen der Anbindung des Bretzenheimer Gewerbegebietes in den öffentlichen Naheverkehr hat der SPD-Abgeordnete zwischenzeitlich eine Antwort erhalten, ausweislich derer eine Anbindung grundsätzlich möglich ist. Dazu führt der RNN folgendes aus:
„Die RegioLinie 240, die Bretzenheim mit Bad Kreuznach und Stromberg verbindet, wurde zum Dezember letzten Jahres besser in den Rheinland-Pfalz-Takt integriert. Sie erhielt einen klaren Stundentakt sowie einen einheitlichen Linienweg für alle Fahrten.
Aufgrund des Taktfahrplans besteht an den beiden Enden der Linie in Stromberg nach Simmern – Hahn und in Bad Kreuznach nach Mainz unmittelbarer Anschluss. Eine Verlängerung der Fahrzeit der Busse der RegioLinie 240 um weitere 2-3 Minuten, würde zum Verlust des Anschlusses in Bad Kreuznach nach Mainz führen und kann daher von uns nicht unterstützt werden.
Vor allem während des Berufsverkehrs wird die RegioLinie 240 auf einen 30-Minuten-Takt verdichtet. Da für den Anschluss von/nach Mainz bei diesen zusätzlichen Fahrten ausreichend Zeit verbleibt (ca.11-13 Minuten) ist es möglich, mit diesen Fahrten eine längere Fahrstrecke durch das Gewerbegebiet Bretzenheim zu bedienen.
Die ursprünglich von uns und der ORN favorisierte Wendemöglichkeit an der Kreuzung In den Zehn Morgen/Elsa-Brandström-Straße lässt sich ohne größere bauliche Maßnahmen leider nicht umsetzen. Daher ist eine Führung der Busse über „In den Zehn Morgen“ – „Elsa-Brandström-Straße“ – „Winzenheimer Straße“ oder „In den Zehn Morgen“ – „Winzenheimer Straße“ notwendig.
Bevor die Busse diesen Linienweg befahren können, muss die Ortsgemeinde Bretzenheim entscheiden, ob eine Führung der Busse durch die Elsa-Brandström-Straße und die verkehrsberuhigte Winzenheimer Straße gewünscht ist.
Nach unseren Informationen ist eine Linienführung über Elsa-Brandström-Straße und Winzenheimer Straße durchaus umstritten.
Sollte diese Führung der Busse eine Mehrheit finden, müssten entsprechende Haltestellen (eine Haltestelle im Gewerbegebiet und eine Haltestelle in der Winzenheimer Straße Höhe Wilhelm-Riedle-Straße als Ersatz für die Haltestelle Haus Riedle) eingerichtet werden.
Im Bereich Naheweinstraße/Winzenheimer Straße würde dies außerdem dazu führen, dass die über das Gewerbegebiet verkehrenden Fahrten eine andere Haltestelle bedienen, als die Fahrten die direkt von/nach Bad Kreuznach fahren.
Diese neu einzurichtende Haltestelle würde zudem nicht über die Infrastruktur (Buchten, Bordstein, Wetterschutz) der bestehende Haltestelle Haus Riedle verfügen, da die Winzenheimer Straße als verkehrsberuhigte Straße dies baulich nicht zulässt.“
Somit liegt es nunmehr nach Auffassung Pörksens an der Ortsgemeinde, darüber zu befinden, ob einer veränderten Verkehrsführung zugestimmt werden soll. Er, Pörksen, habe deshalb das Antwortschreiben sowohl an den Ortsbürgermeister Gleichmann wie auch an die Verbandsgemeindeverwaltung Langenlonsheim weitergeleitet.