09.04.2009 Pörksen - Pressemitteilung
Auf Einladung des Geschäftsführenden Vorstandes Bruder Bonifatius Faulhaber besichtigte der Landtagsabgeordnete Carsten Pörksen, SPD, die z.Z. größte Baustelle in der Stadt Bad Kreuznach, die im Wesentlichen vom Land finanziert wird.
Es handelt sich um den Erweiterungsbau des Krankenhauses Marienwörth mit einem Hubschrauberlandeplatz an der Mühlenstraße. Ca. 18 Mio. € investiert das Land nur in diesen Bau, weitere Mittel z.B. auch aus dem Konjunkturprogramm II - dabei handelt es sich zu ¾ um Mittel vom Bund - werden für die Sanierung des bestehenden Gebäudes verwandt, zunächst der 5. Stock. Bis Ende 2010 werden voraussichtlich insgesamt über 40 Mio. € im Bereich des Krankenhauses investiert, einschließlich des an den Erweiterungsplans angeschlossenen Ärztehauses.
Bruder Bonifatius führte den Abgeordneten Pörksen durch den Rohbau, der spätestens im Oktober dieses Jahres bezogen und im November offiziell eingeweiht werden soll. Die völlige Neugestaltung des OP-Bereiches, ein großzügiger aber auch gleichzeitig funktionsgerechter Eingangs- und Empfangsbereich, eine neue Ambulanz und moderne Krankenzimmer unterstreichen die Richtigkeit der Förderung durch das Land, erklärte Pörksen. Beide großen Krankenhäuser hätten in der Stadt mit einem sehr großen Einzugsbereich ihre Berechtigung auch aus Sicht des Landes, wobei eine Intensivierung der Zusammenarbeit nach Auffassung von Pörksen begrüßenswert sei.
Eine ganz wichtige Ergänzung sei der Hubschrauberlandeplatz auf dem Dach des Ergänzungsbaus, der auch nachtflugtauglich sei in Notfällen. Die weitaus größte Zahl seien im Übrigen Verlegungsflüge in die Unikliniken etc., die an Tagen stattfinden. Das moderne Fluggerät sorgt nach Kenntnis Pörksen dafür, dass sich die Lärmbelästigung in Grenzen halte. Eine gewisse Beeinträchtigung sei im Interesse der Rettung von Leib und Leben zu akzeptieren; diese Situation könne jeden treffen. Mit dem Neubauvorhaben, dem Seniorenwohnheim und dem Parkhaus haben die Franziskanerbrüder in hervorragender Weise das ehemalige Grundstück der Stadtwerke an der Nahe, das erheblich kontaminiert war, baulich genutzt und damit für die Stadt Bad Kreuznach als Gesundheitsstandort einen wesentlichen Beitrag geleistet, erklärte Pörksen nach dem Rundgang.