01.10.2010 Presse "Abstimmung BME"

Der SPD-Landtagsabgeordneter Carsten Pörksen begrüßt außerordentlich das Ergebnis der Abstimmung der Bürgerinnen und Bürger in Bad Münster a. St. /Ebernburg, die zu 80% die Aufnahme von Verhandlungen über eine Fusion beider Städte befürworten. Damit werde der Weg frei für Gespräche auf „Augenhöhe“, die möglichst zügig aber ohne übertriebene Eile aufgenommen werden sollten. Vorgespräche seien zwischenzeitlich bereits geführt worden. Mit ihrer klaren Aussage haben nach Auffassung Pörksen die Bürgerinnen und Bürger bewiesen, dass der Vorschlag der SPD-geführten Landesregierung richtig sei, die beiden Kurstädte zu einer schlagkräftigen gemeinsamen Kurstadt zu vereinen. Er, Pörksen, habe selbst umfangreich an der Vorbereitung der Kommunalreform über mehrere Jahre mitgewirkt und auch mit dafür gesorgt, dass ein äußerst großzügiges Angebot bezüglich der Schuldenregelung für Bad Münster a. St. / Ebernburg gemacht werden konnte. 30 Millionen Euro sollen dafür zur Verfügung gestellt werden.

Es liegt nunmehr an den Gremien der beiden Städte, all das zu diskutieren und zu entscheiden, was als Voraussetzung für eine Fusion „erledigt werden muss“. Die SPD-Stadtratsfraktion in Bad Kreuznach werde mit Sicherheit ihren Beitrag dafür leisten, dass Grundlagen für ein Zusammenwachsen beider Städte sowohl im sachlichen wie auch im emotionalen Bereich geschaffen werden. Er, Pörksen, habe schon immer gemeint, dass das berühmte „Felseneck“ im Salinental keine emotionale und tatsächliche Trennung bedeuten dürfe. Deshalb freue er sich umso mehr über die Entscheidung in Bad Münster a. St. / Ebernburg, die mit durchaus repräsentativer Wahlbeteiligung getroffen worden sei.



Carsten Pörksen
Bad Kreuznach, 01.10.2010