01.02.2011 Presse Landesgartenschau Bad Kreuznach
Presseerklärung „Landesgartenschau Bad Kreuznach“
„Für mich gilt auch in Wahlkampfzeiten, den Menschen reinen Wein einzuschenken und bestehende Probleme deutlich zu machen, statt sie zu verniedlichen oder sie gar zu verschweigen“ erklärte der SPD-Landtagsabgeordnete Carsten Pörksen zur Kritik an seinen Äußerungen zu einer möglichen Landesgartenschau in Bad Kreuznach.
Deshalb habe er auf eine entsprechende Nachfrage darauf hingewiesen, dass ein Antrag auf die Landesgartenschau 2018 kein Selbstgänger sei. „Es gibt Kriterien für die Vergabe von Landesgartenschauen, die zu erfüllen nicht ganz einfach ist“, erklärte Pörksen weiter. Zentrale Aufgabe sei die Darstellung der städtebauliche Weiterentwicklung. Wenn die Stadt Bad Kreuznach die Sportanlagen und das Schwimmbad im Salinental behalten will, was er, Pörksen, voll inhaltlich unterstütze, dann müsse schon einiges an Gründen vorgetragen werden, worin diese veränderte städtebauliche Entwicklung zu sehen sein soll. Das gelte umso mehr, wenn die von ihm, Pörksen, abgelehnte Ost-West-Trasse gebaut werde, die zu noch mehr Verkehr im Salinental führen werde. Deshalb habe er ausdrücklich darauf hingewiesen, dass neben dem Masterplan noch einiges an „Gehirnschmalz“ aufzuwenden sei. Was daran kritikwürdig sei, könne er nicht erkennen. Auch der Hinweis auf Überlegungen die quasi als Plan B anzustellen seien, falls der Antrag auf eine Landesgartenschau nicht zu tragen komme, sei für ihn, Pörksen, Bestandteil einer vorausschauenden Politik und habe nichts mit Zögerlichkeiten zu tun.
Ich weiß sehr wohl wie ich meine Arbeit in Mainz im Interesse der Region, insbesondere der beiden Städte in Bad Kreuznach und Bad Münster am Stein / Ebernburg zu machen habe,“ stellt Pörksen fest. Wichtige Maßnahmen wie der Hochwasserschutz in Bad Kreuznach, auch der im Salinental, der Neubau der Saline in Bad Münster am Stein / Ebernburg, die Bereitschaft des Landes zur Entschuldung von Bad Münster am Stein / Ebernburg und vieles mehr seien mit auf seinen guten Einfluss in Mainz zurückzuführen.
Diesen Einfluss werde er auch bezüglich des Antrages auf eine Landesgartenschau geltend machen zumal er, Pörksen, von einer wohlwollenden Überprüfung durch die Landesregierung ausgehe. Schließlich könne sie durchaus ein wichtiger Beitrag zur Zusammenführung beider Städte sein. „Genau dies habe ich deutlich gemacht und so werde ich auch nach dem 27. März 2011 in Mainz weiterarbeiten“, so Pörksen abschließend.
